Blackstorm – Turbulente Weihnachtszeit

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Turbulente Weihnachtszeit


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Kapitel 1

Kira rekelt sich in ihrem Bett und blickt lächelnd zum Fester. Leise summend sitzt Ryan im Schaukelstuhl und hat Maddie auf seine Brust gebettet. Er muss spät in der Nacht zurückgekehrt sein. Immer wieder stößt er sich mit einem Fuß ab und der Stuhl wippt leicht vor und zurück. Maddy hat die Augen geschlossen, ihre Hände zu Fäustchen geballt und genießt die Wärme, die von Ryans nackter Haut ausgeht.
Pünktlich, zur Geburt ihrer kleinen Tochter, konnten sie ihr neues Heim beziehen und nach zwei Monaten war endlich eine gewisse Routine eingekehrt. Ryan gab die Leitung des Hotels an Jeremy ab und übernahm nach und nach seine Pflichten als Vorstandsvorsitzender der Hotelkette. Dabei stand ihm sein Onkel hilfreich zur Seite. Jedenfalls, bis letzte Woche, denn da gab er – zur Freude seiner Frau – seinen Posten endgültig an sein Patenkind ab.
Der neue Job bedeutet zwar, dass Ryan des Öfteren nach New York muss, jedoch versucht er, soweit es geht, alles von Florida aus zu regeln. Er musste schon bei Aiden darauf verzichten ihn aufwachsen zu sehen, das soll sich bei Maddie nicht wiederholen.
Zur endgültigen Übernahme war es jedoch unabdingbar gewesen, in seinem New Yorker Büro zu erscheinen. Sein Amtsantritt und der damit verbundene Ruhestand seines Onkels wurden mit einer Feier gekrönt, die seine Anwesenheit erforderte. Er hätte Kira gerne dabei gehabt, doch sie wollte den Kindern den Stress nicht antun. Da Maddie voll gestillt wird, hätte sie die Kleine mitnehmen müssen, was wiederum bedeutet, dass auch Aiden mit von der Partie gewesen wäre. Kira versucht, beiden Kindern die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken. Für das liebt Ryan sie um so mehr. Sie hat Aiden als ihren Sohn angenommen, als wäre er ihr leibliches Kind. Und Aiden dankt ihr es, indem er seine Mom und seine Schwester vergöttert. Selbst zwischen Vater und Sohn hat sich das Verhältnis stark gebessert und es kommt nur noch selten zu einer handfesten Auseinandersetzung, wenn mal wieder bei beiden der Dickkopf die Führung übernahm.
Eben besagter Dickkopf schlüpft gerade klammheimlich zur Tür herein, tapst zu seinem Vater, um sich ein Küsschen abzuholen und seiner Schwester sanft über den Kopf zu streichen. Dann schlüpft er zu Kira ins Bett und kuschelt sich an sie. Auch wenn er schon zehn Jahre alt ist, genießt er es, mit seiner Mom und seinem Dad sonntags im Bett zu lümmeln. Als Kira einladend die Bettdecke hebt und ihren BH öffnet, steht Ryan schmunzelnd auf und legt Maddie vorsichtig an ihre Brust, um dann selbst Platz zu nehmen.
Maddie wacht durch den Geruch ihrer Mom auf und bekommt augenblicklich Lust auf ein ausgiebiges Frühstück.
»Wie schmeckt die Milch eigentlich?«, will Aiden auf einmal wissen, der über Kiras Schulter hinweg wie immer seine Schwester neugierig beim Trinken beobachtet.
»Möchtest du mal probieren?«, erkundigt sich Kira leise, doch Aiden schüttelt vehement den Kopf. »Ich … ich kann doch nicht wie Maddie … ich bin doch kein Baby mehr.«
Ryan hält sich die Hand vor den Mund, um auf keinen Fall laut loszulachen. Der Gesichtsausdruck seines Sohnes ist unbezahlbar. Man kann es Aiden ansehen, wie ekelig er die Vorstellung findet.
Schmunzelnd nimmt Kira Aidens Hand und streicht aus ihrer freien Brust ein paar Tropfen darauf. Aiden starrt auf die weiße Flüssigkeit und überlegt, ob er es wirklich wagen soll. Schließlich leckt er zögerlich daran. Wenn Maddie das Zeug trinkt, kann es unmöglich schlecht sein.
Angewidert verzieht er das Gesicht. Da ist ihm Kuhmilch tausendmal lieber. Nun kann sich Ryan nicht mehr zurückhalten und lacht laut los. Maddie kneift erschrocken die Kiefer zusammen. Obwohl sie noch keine Zähne hat, schreit Kira auf.
»Sorry. Das wollte ich nicht.« Ryan blickt sie zerknirscht an. Kira lächelt besänftigend. Es war mehr der Schock gewesen, als der Schmerz, der sie aufschreien ließ. »Nicht schlimm, aber ich werfe euch beide jetzt trotzdem aus dem Bett. Wenn die kleine Zecke ihren Hunger gestillt hat, möchte ich frühstücken.«
Nach einer halben Stunde kommt Kira mit Maddie auf dem Arm in die große Wohnküche. Der Kaffeeduft zieht bis zu ihr herüber und lässt ihren Magen grummeln. Ryan steht an der Espressomaschine und wartet, bis die Tasse endlich voll ist.
»Setz dich«, fordert er Kira auf. »Bin gleich so weit.«
Kira legt Maddie in die Wiege, die vor dem großen Fenster steht, und deckt sie mit einer leichten Decke zu. Satt und frisch gewickelt hat sie beschlossen, noch auf Kiras Arm einzuschlafen. Dann nimmt sie am Tisch Platz und betrachtet ihren Ziehsohn. Aiden sitzt am Tisch und schaufelt in Windeseile sein Müsli in sich hinein.
»Ich muff mich sputen!«, sagt er mit vollem Mund. Da Kira fragend eine Augenbraue hebt, schluckt er schnell alles hinunter und erklärt: »Ian wartet im Stall auf mich.«
»Mir wäre es trotzdem lieb, wenn du in Ruhe dein Frühstück beendest.« Tadelnd schüttelt Kira den Kopf und nimmt dankbar den Kaffee entgegen, den ihr Ryan reicht. Zerknirscht fährt Aiden sein Tempo ein wenig herunter, da er genau weiß, wie sauer sein Vater werden kann. Es gibt nur wenige Regeln, an die er sich zu halten hat, aber die gemeinsamen Essen werden im Hause Dearing großgeschrieben.
»Was habt ihr vor?«, erkundigt sich Kira neugierig.
Aiden blickt auf und strahlt sie an. »Mallory kommt. Wir wollen zusammen ausreiten.« Bevor Ryan einen Einwand erheben kann, nimmt ihm Aiden den Wind aus den Segeln. »Tom hat es erlaubt.«
Seufzend schluckt Ryan seine Bedenken hinunter. Wenn Tom damit einverstanden ist, bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Entschluss zu akzeptieren. Trotzdem ist ihm die Sache nicht ganz geheuer.
»Ich nehme auch Snow, Dad.« Aiden sieht ihn an, als hätte er gerade seine Gedanken gelesen. Ryan lächelt. Seit sein Sohn verstanden hat, dass er mitnichten sein reiterisches Können anzweifelt, sondern einfach nur Angst hat ihn zu verlieren, nimmt Aiden Rücksicht auf seinen seelischen Zustand.
»Ich danke für deine Umsicht«, erklärt er deshalb, und weil er weiß, wie gerne Aiden den jungen Hengst unter dem Sattel hat, fügt er hinzu: »Wenn du möchtest, reite ich morgen mit dir aus. Du kannst Star nehmen, wenn du mir Snow anvertraust.«
»Abgemacht Dad.« Augenblicklich beginnen Aidens Augen zu strahlen. Ausritte mit seinem Vater sind immer noch eine tolle Sache. Er streckt ihm die Hand entgegen und Ryan schlägt ein. Anschließend schiebt Aiden sich den letzten Löffel Müsli zwischen die Zähne und springt auf. »Darf ich los?« Bittend blickt er seine Eltern an.
Nach einem kurzen Blick auf Kira, die zustimmend nickt, erteilt ihm Ryan die Erlaubnis und Aiden rauscht zur Tür hinaus. Ryan holt tief Luft, streckt seine Beine aus und lehnt sich zurück.
Besorgt betrachtet ihn Kira. Er hat dunkle Ringe unter den Augen und sieht abgekämpft aus. »Wann bist du zurückgekommen?«, erkundigt sie sich leise.
»Heute Morgen um fünf.«
»Warum hast du nicht die Nacht in New York verbracht?« Kira steht auf und nimmt die beiden Tassen, um neuen Kaffee zu holen.
»Ich wollte so schnell wie möglich zu euch zurück. Du weißt doch, dass ich nur durchschlafe, wenn du neben mir liegst.« Es plagen ihn zwar keine Albträume mehr, doch ohne Kira an seiner Seite wacht er in der Nacht mehrmals auf.
»Trotzdem wäre es besser gewesen. Ich schlage vor, du legst dich ein wenig hin. Aiden ist die nächsten Stunden sowieso im Stall, Maddie wird noch ein Weilchen schlafen und ich wollte heute eigentlich Kekse backen.«
Ryan verzieht scheinbar enttäuscht das Gesicht. »Das klingt, als wäre ich unwillkommen.«
»Du spinnst!«, lacht Kira und stellt ihm den Kaffee vor die Nase. Ryan greift nach ihrem Arm und zieht sie zu sich auf den Schoß. Seine Finger finden sofort den Weg unter ihr Oberteil und streichen den Rücken hinauf.
»Ich hätte noch eine andere Idee, wie wir den Vormittag verbringen könnten.« Er legt seine andere Hand in ihren Nacken und zieht sie zu sich herunter. Ihre Lippen treffen sich und Kira schließt seufzend die Augen. Auch wenn Ryan nur vier Tage weg gewesen war, sie hatte ihn schrecklich vermisst.
»Was hältst du von meinem Vorschlag?«, erkundigt sich Ryan hoffnungsvoll, als er von ihr ablässt.
»Hm.« Kira legt ihre Stirn auf seine. »Klingt vielversprechend, dein Vorschlag.«
Zufrieden grinsend schiebt Ryan sie von seinem Schoß herunter und steht auf. Er gibt ihr einen Klaps auf den Po und Kira quiekt leise.
»Schwingen Sie ihren Hintern in mein Bett, Miss Tinson.«
»Natürlich, Mister Dearing. Wie Sie wünschen.« Kira wirft Ryan über ihre Schulter eine Kusshand zu und steigt betont langsam die Treppe hinauf. Obwohl Ryan ihr am liebsten sofort nacheilen würde, geht er erst zur Wiege und überzeugt sich davon, dass seine Tochter immer noch friedlich schläft. Erst dann begibt er sich ebenfalls in den ersten Stock.
Nur mit Dessous bekleidet liegt Kira mitten auf dem Bett. Ihre Hände liegen locker über dem Kopf, ein Knie angewinkelt. Anzüglich rekelt sie sich und leckt sich über die Lippe. Ryan lehnt sich an den Türrahmen und lässt das Bild auf sich wirken. Die Spuren der Schwangerschaft sind noch leicht zu sehen, doch Ryan findet, dass ihr die paar Kilos mehr auf den Hüften gut stehen.
»Mister Dearing? Gefällt Ihnen, was Sie gerade sehen?«
Langsam geht Ryan auf Kira zu. Sie verfolgt jede seiner Bewegungen und hält erwartungsvoll die Luft an. Ryan setzt sich neben Kira aufs Bett und lässt eine Fingerspitze über ihren Körper gleiten.
»Sehr sogar«, haucht er an ihrem Ohr und küsst sie sanft am Hals. »Ich kann nicht genug von Ihnen bekommen.«
Sein Mund wandert an Kiras Seite weiter abwärts und eine Gänsehaut breitet sich über ihren ganzen Körper aus. Er hakt einen Finger unter den Verschluss ihres Still-BHs und öffnet ihn.
»Hab ich dir schon gesagt, dass ich die Dinger klasse finde?«
Kira lächelt für einen Moment, dann stöhnt sie erregt auf. Ryans Lippen umschließen ihre Brustwarze und er beginnt, an ihr zu saugen. Immer wieder umspielt seine Zunge ihren Nippel und Kira beugt sich ihm lustvoll entgegen. Ryan öffnet die zweite Seite, um auch diese Brust zu verwöhnen.
»Lässt du deiner Tochter noch etwas übrig?«, neckt ihn Kira und Ryan verzieht seinen Mund zu einem Schmunzeln.
»Ich weiß nicht, wie die Kleine das macht, aber ich bekomme keinen Tropfen heraus. Da muss es wohl irgendwo einen Knopf geben, den ich drücken muss.«
Er lässt seine Hände über ihren Körper wandern, als würde er sich auf die Suche nach dem besagten Schalter machen. Noch bevor er fündig wird, klingelt das Telefon. Unüberhörbar dröhnt das Klingeln durch das Haus, begleitet von Maddies lautstarkem Gebrüll.
»Muss das jetzt sein«, stöhnt Ryan auf.
»Geh ans Telefon, ich kümmere mich um Maddie.« Kira schließt ihren BH, wirft sich einen Morgenmantel über und hastet die Treppe hinunter. Sie hofft für den Anrufer, dass er etwas Dringendes vorzutragen hat. Ryan während des Liebesspiels zu stören, kann böse ins Auge gehen. Noch bevor sie Maddie erreicht, kommt Ryan polternd hinter ihr die Treppe herunter. Sein Gesichtsausdruck lässt Kira Böses vermuten.
»Für dich, kleine Hexe. Ich fürchte, schlechte Nachrichten.« Ryan drückt Kira das Telefon in die Hand und beugt sich liebevoll über seine Tochter, die ihn mit großen verweinten Augen anstarrt und augenblicklich ihr Schreien einstellt, als er sie auf den Arm nimmt. Besorgt beobachtet er, wie Kira immer stiller wird und nur noch einsilbig antwortet. Nach wenigen Minuten beendet sie das Gespräch und läuft unruhig hin und her.
»Was ist los?«
»Zu Hause ist die Kacke am Dampfen. Ich muss Damian Bescheid geben!«, ist das Einzige, das er zu hören bekommt, bevor Kira mit dem Telefon aus dem Wohnzimmer verschwindet …

Die ganze Geschichte gibt es  derzeit kostenlos  oder ihr holt euch das Taschenbüchlein, natürlich auch signiert.


One thought on “Blackstorm – Turbulente Weihnachtszeit

  1. Sascha says:

    Entweder will sie in der alten Wunde von Ryan und Kira stochern aus Rache an beiden oder sie will dort alle überraschen umd somit sich mit allen Beteiligten versöhnen. Da sie weiterhin ihre spielchen spielt, tendiere ich zu der Annahme, dass sie auf jedenfall etwas unvorhergesehenes plant. Sie will sich bereit dazu erklären zu helfen das Hotel zu retten, da sie, wenn sie gelauscht hat, es möglich sei, sich bei Kiras Eltern einzuschleimen.

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